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Wiese mit Trecker-Bild von Ktine01 auf P

MÄHVORBEREITENDE MAßNAHMEN

 ALTERNATIVES ODER ZUSÄTZLICHES

» Ob die Kitzsuche mit der Drohne, das Vergrämen durch den Hundeeinsatz, das Aufstellen von Flatterscheuchen oder die richtigen Mähmethoden - es finden sich einige Möglichkeiten die Kitze vor dem tödlichen Mähwerk zu bewahren.

Vergrämen durch Hundeeinsatz und Flatterscheuchen

Am Tag vor dem Mähen kann der Einsatz von Mensch und Hund auf den Wiesen viel bewirken. Ob jagdlich ausgebildete Hunde oder nicht spielt hier keine Rolle. Je mehr Hunde und Menschen die Wiese beunruhigen desto zielführender ist die Vergrämungsmaßnahme.

Während die Wiesen abgelaufen werden finden die Flatterscheuchen ihren Einsatz. Stöcker von Bäumen oder ​​Pfosten für Elektroweidezäune werden in regelmäßigen Abständen in den Boden gesteckt und mit leichten Tüten oder Flatterband ergänzt. Ziel ist es, dass der Wind in die Tüten oder das Flatterband greift und somit Unruhe verursacht. Wichtig ist hier, dass die Zeitspanne zwischen dem Mäheinsatz weder zu lang noch zu kurz sein darf.

Die richtige Mähmethode

Auch mit der richtigen Mähmethode kann der Landwirt oder landwirtschaftliche Arbeiter viel bewirken. In der folgenden Grafik vom Deutschen Jagdverband wird die Methode und Wirkung ersichtlich.

 

2019-04_Pressegrafik_Fruehmahd_von_innen
Einblicke

Folgend gibt uns der Blogger "Dreispross" durch folgendes Video einen Einblick über die Kitzrettung mittels Drohne.

Quelle: https://youtu.be/_SedkVnXrCA

 
Der spannende Zeitraum für Kitzretter und Wild

Die weiblichen Rehe, in der jagdlichen Waidmannsprache „Ricken“ genannt, bringen ihren Nachwuchs zwischen Mitte Mai und Mitte Juni zur Welt. „Setzen“ nennt es der Jäger. Die jungen Rehe, die Kitze, werden behaart und sehend gesetzt. Die Ricke bleibt nach dem Setzen allerdings nicht ständig bei den Kitzen, sondern legt sie an getrennten Plätzen ab. Genau das ist das Problem!

Die Zeit des ersten Mähens der Grünflächen überschneidet sich mit der Zeit, in der die jungen Kitze von den Ricken getrennt abgelegt werden. Einen nahenden, mit beachtlicher Geschwindigkeit fahrenden Mäher empfinden die Kitze als Bedrohung und drücken sich eher noch tiefer in das Gras. Fliehen können sie in diesem frühen Entwicklungsstadium noch nicht. Die instinktiven Reflexe der gerade gesetzten Kitze, die zudem optisch gut getarnt sind und wenig Witterung verströmen, haben sie in der Vergangenheit vor Beutegreifern schützen können, werden ihnen aber nun zum Verhängnis.

» Rehe sind das in unseren Breiten häufigste Schalenwild. Rehe sind standorttreu und leben eher „individualistisch“, je nach Jahreszeit allein oder in kleinen Gruppen. Wie alle Tiere folgen auch Rehe ihrem ganz eigenen Lebensrhythmus.

 WISSENSWERTES ZUR ART UND LEBENSWEISE

 ÜBER DAS REHWILD